1. Über diese Studie

2. INTIMITÄT
2.1 Definition von Intimität
2.2 Definition von Tabu
2.3 Öffentlichkeit und Intimität
2.3.1 Intimität ist Privatsache
2.3.2 Intimität im Alltag...
2.3.3 ...und seine Folgen
2.3.4 Scham
2.4 Fazit

3. INTIMITÄT ALS PROBLEM UND PRODUKTE ALS DEREN LÖSUNG
3.1 Beispielhafte Probleme
3.2 Beispielhafte Lösungen
3.3 Drei exemplarische Marken

4. WERBUNG
4.1 Werbediplomatie
4.2 Die Analyse
4.2.1 Methode
4.2.2 Ergebnisse: o.B.
und Ergebnisse Zovirax
und Ergebnisse Alpecin

5. Fazit
6. Quellen

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Impressum
Detaillierte Analysen:
nationale TVCs (nTVC)
internationale TVCs (iTVC)
Die Commercials im Überblick:
nationale TVCs (nTVC)
internationale TVCs (iTVC)
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Bei der Analyse der nationalen TV-Commercials (folgend TVC genannt) fielen zwei Grundmuster der »advertising techniques« auf:
Variante A erläutert zunächst das Problem, präsentiert das Produkt und schließt ab mit dem Ergebnis (020 Fructis, 040 Hidrofugal).
Variante B zeigt eine Situation ohne das Problem und nennt das Produkt als Grund (017-018 Crisan, 039 Terzolin).
(A) Schweiß als Körpersignal für Angst wird im Slogan des Hidrofugal-Spots (040) zum Ausdruck gebracht (»Damit Sie nicht ins Schwitzen kommen«). Die Handlung bezieht sich jedoch auf eine sportliche Aktivität als Ursache. Die Protagonistin weist mit dem Satz »Puuh, klitschnass« auf den sichtbar feuchten Fleck an ihren Achseln hin (1), versucht diesen angestrengt zu trocknen. Ihr Bemühungen werden leicht überspitzt (sie fönt sich ihre Achseln mit einem Handtrockner), dies stärkt den Anschein der Verkrampfung der jungen Frau. Eine andere Darstellerin wirft ihr das Produkt zu, der Wurf symbolisiert die Leichtigkeit, mit der scheinbar das Problem Schweiß zu lösen sei. Produkteinblendung (2). Die Anwendung des Produktes wird im Homebereich demonstriert, die Wirkung/der Erfolg des Produktes wird dadurch verbildlicht, dass die Frau erleichtert die Toilette verläßt (3).
(B) Das Voice Over des Terzolin-Spots erzählt von der sozialen Isolation der Menschen, die Schuppen haben (»Sie fühlen sich unwohl, einsam und so allein«). Gleichzeitig wird visuell das Gegenteil ins Bild gesetzt, ein glückliches Pärchen, das gemeinsam eine Dusche nimmt. Dem Zuschauer wird das Ziel vor Augen gehalten (ein schuppenfreies Leben) und vermittelt, dass auch er morgen über sein Problem lachen könne (»Oh, wie schlecht geht es Menschen mit Schuppen«).

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(1) Problem: Schweiss

(2) Produkt=Lösung

(3) Ergebnis: Protagonistin verlässt beruhigt die Toilette
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