INHALT


Anhand der unter »Drei exemplarische Marken« vorgestellten Marken wird im Folgenden herausgearbeitet, wie mit Intimität im Werbefernsehen umgegangen wird. Es wurden ein 20-Sekunden-Spot von o.B. ausgewählt, ein 25-Sekunden-TVC von Zovirax sowie Alpecin. Alle drei TVCs sind nicht älter als ein Jahr (also jünger als 2001) und bereits ausgestrahlt worden. Die zwei Fernsehwerbungen von Zovirax und Alpecin sind für den deutschen Markt produziert worden, von der o.B. Werbung gibt es zudem eine englische Version (1).

Ziel der Analyse ist das Belegen der These, dass intime Probleme in TV-Commercials ungern offen gezeigt und ausgesprochen werden und statt dessen Metaphern, Beschönigungen und Andeutungen zum Zug kommen. Auch soll die Vermutung untermauert werden, dass nicht nur intime Probleme geschlechterspezifisch sind, sondern auch die dazugehörige Fernsehwerbungen. In der Untersuchung wird der Frage nachgegangen, warum deutsche TVCs beim Publikum als langweilig gelten und wie die Fernsehwerbung beschaffen sein muß, um werbewirksam den Rezipienten zu erreichen (diesen also nicht peinlich berühren).

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[1] siehe auch: nTVC o.B. (011)

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